Die Seitenleiste

Die einzelnen Bedienelemente sind in Gruppen untergliedert. Die Gruppen kann man mithilfe des Pfeils bei der jeweiligen Leiste ein- oder ausblenden. Mit einem rechten Mausklick auf irgendeine Leiste wird Ihnen anschließend eine Liste mit allen Gruppen angezeigt. Hierbei kann man neben jeder Gruppe ein Häkchen sehen – wird das Häkchen entfernt, dann wird die entsprechende Gruppe nicht mehr angezeigt. Manche Gruppen enthalten auch Sektionen, die im Werkszustand nicht angezeigt werden – um diese anzuzeigen, muss ein Häkchen gesetzt werden. Wenn ein Einstellungsparameter geändert wird, erscheint auch neben der jeweiligen Gruppenleiste ein Kästchen mit einem Häkchen – entfernt man hier das Häkchen, dann kann man die Gruppe komplett verbieten. Ferner kann man neben dem Kästchen einen Pfeil-Icon sehen, welches nach links zeigt. Klickt man auf dieses Icon, dann werden Einstellungen bei den jeweiligen Parametern zurückgesetzt.

Mithilfe eines Doppelklicks auf die Bezeichnung des jeweiligen Parameters setzen Sie die Werte auf den Ursprungszustand.

Automatische Verbesserung

Knopfdruck Auto [A] in der Werkzeugleiste werden die Belichtungs- sowie Farbeinstellungen automatisch optimiert. Die Einstellungsparameter kann man auch noch nachträglich ändern.

Weißabgleich

  • Weißabgleich – mithilfe dieser Option können Sie aus verschiedenen vordefinierten Werten auswählen. Die Standardeinstellungen entsprechen denen, die Kamera im Bild gespeichert hat.
  • Pipette – mithilfe dieser Option können Sie den Weißabgleich mit einer Pipette einstellen. Klicken Sie mit der Pipette auf ein Pixel in der Vorschau, dessen Farbe neutral sein soll. Das Programm gleicht nun das Bild aus, so dass dieses Pixel eine neutrale Farbe hat.
  • Temperatur – damit können Sie den Weißabgleich durch Verschieben des Bildes auf der blau-gelben Achse regeln.
  • Abstufung – damit können Sie den Weißabgleich durch Verschieben des Bildes auf der grün-violetten Achse regeln.
  • Hinweis – beim Weißabgleich mit Pipette werden die Farbton- und Weißabgleichwerte erst nach Erstellen der Vorschau aktualisiert.

Belichtung

  • Belichtung – verwenden Sie dieses Steuerelement, um die Belichtung um +/- 4eV zu korrigieren. Wenn dieser Wert in den negativen Bereich verschoben wird, wird der Überbelichtungsschutz aktiviert.
  • Kontrast – regelt den Gesamtkontrast des endgültigen Bildes.
  • Helle Töne – regelt den Betrag und die Intensität der hellen Töne im Bild. Wenn Sie den Wert für Helle Töne in den negativen Bereich verschieben, wird automatisch der Überbelichtungsschutz aktiviert.
  • Tiefen – regelt den Betrag und die Intensität der Tiefen im Bild.
  • Klarheit – ändert den lokalen Kontrast an Konturen im Bild.
  • Dunst entfernen – entfernt den Schleier in einem trüben Bild oder verleiht einem Bild einen Schleiereffekt.
  • Automatisch – klicken Sie auf diese Schaltfläche, damit Zoner Ihr Bild analysiert und in der Belichtungsgruppe geeignete Werte einstellt.
Steuerelemente für die „ZPS 16“-Verarbeitung (siehe Verarbeitungsgruppe):

Unterbelichtungsmethode – bestimmt die Methode, mit der das Programm beim Abdunkeln des Bildes fehlende Informationen für die hellsten Bereiche festlegt. Diese Einstellung wird verwendet, wenn Sie die Belichtung in negative Werte bringen und HDR auf helle Bereiche anwenden. Drei Methoden stehen zur Verfügung:

  • Linear – vor allem nützlich für Porträts. Das Bild wird auf natürliche Weise abgedunkelt. In überbelichteten Bereichen wird das Bild in Grautöne umgewandelt. Diese Methode hat keine speziellen Maßnahmen, um Überbelichtung zu stoppen (Detailverlust durch Überbelichtung). Um Details in überbelichteten Bereichen zu erzeugen, verwenden Sie die Beleuchtungssteuerung.
  • Lebendige Farben – diese Methode ist nützlich für Landschaftsaufnahmen. Dabei wird die Helligkeit in Bereichen mit Überbelichtung bewahrt und die hellsten Bereiche werden nicht-linear verdunkelt, bei gleichzeitiger Steigerung des Kontrasts und der Sättigung.
  • Kontrast – diese Methode funktioniert ähnlich wie „Lebendige Farben“, erhöht jedoch nicht die Farbsättigung, sondern erhöht den Kontrast für einen kleineren Helligkeitsbereich.
Steuerelemente für den ZPS 17-Prozess:
  • Weißpunkt – legt die Helligkeitsstufe fest, die im endgültigen Bild als reines Weiß dargestellt werden soll.
  • Schwarzpunkt – legt die Helligkeitsstufe fest, die im endgültigen Bild als reines Schwarz dargestellt werden soll.

Beim ZPS 17-Prozess sind die Belichtungsschieberegler so eingestellt, dass das Bild durch Verschiebung des Reglers in positive Werte immer heller, durch Verschiebung in negative Werte jedoch immer dunkler wird.

Der Überbelichtungsschutz versucht, das Bild in Bereichen zu rekonstruieren, in denen Details in einem oder mehreren Farbkanälen verloren gegangen sind. Diese Helligkeitsrekonstruktion ist relativ gut, aber weil an diesen Stellen Farbinformationen verloren gegangen sind, kann die endgültige Farbe vom ursprünglichen Bild abweichen.

Farbe

Mit dem Kästchen Graustufen wird festgelegt, ob das Bild in Farbe oder in Schwarz-Weiß verarbeitet wird. Die Inhalte der Leiste variieren, je nachdem, welche Einstellungen Sie hier vorgenommen haben.

Steuerelemente für Farbbilder:

  • Farbton – damit können Sie Farben durch Anpassen des Farbtons verschieben.
  • Sättigung – damit können Sie die Farbsättigung anpassen.
  • Schwingung – hier können Sie die Farbsättigung so einstellen, dass die bereits vorhandene Sättigung der Farben im Bild gewahrt wird; Farben mit geringer Sättigung sind stärker betroffen.
  • Farbkorrektur – mit dem Schieberegler in diesem Abschnitt erreichen Sie eine leichte Farbkorrektur im HSL-Modus. Zur einfacheren Bearbeitung können Sie eine Pipette einsetzen, um die zu verschiebende Farbe festzulegen.

Steuerelemente für Schwarz-Weiß-Bilder:

Mit diesen Steuerelementen sind zwei Methoden möglich: Manuelle und automatische Kanalmischung. Verwenden Sie bei der ersten Methode die roten, grünen und blauen Schieberegler, um festzulegen, wie stark sich jeder einzelne Farbkanal auf das endgültige Bild auswirken soll. Die Standardeinstellungen entsprechen den Werten, die normalerweise für die Graustufenkonvertierung verwendet werden. Steuern Sie bei der automatischen Methode mit dem Farbregler indirekt die Kanal-Schieberegler. Beurteilen Sie anhand des Hauptvorschaufensters den besten einzustellenden Wert.

Tonkurve

Verwenden Sie die Tonkurve zur Feinabstimmung über den Helligkeitsstufen in einem Bild. Sie können die Kurve durch Ziehen der Griffe in die neuen Positionen bearbeiten; diese stellen den Pfad ein, den die Helligkeitskurve nehmen sollte. Um neue Griffe an beliebigen Punkten der Kurve hinzuzufügen, klicken Sie auf die Stelle, an der Sie den Griff hinzufügen möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Anfasser, um ihn zu löschen.

Die horizontale Achse zeigt die Helligkeits-Eingabewerte an. Die vertikale Achse zeigt die Ausgabewerte an. Die Kurve muss immer dauerhaft sein, daher können Sie die Punkte nicht völlig frei verschieben. Durch das Verschieben der Kurvenendpunkte werden die Eingabewerte für den weißen und schwarzen Punkt geändert, so als ob Sie die Ebenenfunktion nutzen würden. Durch das Formen der Kurve in eine S-Form können Sie komplexe Einstellungen am Bildkontrast vornehmen.

Ausgehend vom ZPS 17-Prozess kann die Helligkeit für den roten, grünen und blauen Kanal eingestellt werden.

Schärfen

Dies funktioniert wie bei der Unschärfemaske im Bearbeitungsfenster für das Schärfen.

Rauschunterdrückung

  • Helligkeit – Steuert den Grad der Rauschunterdrückung in der Luminanz des Bildes.
  • Farben – Überprüft die Rauschfilterstärke in der Farbkomponente (Chrominanz) des Bildes.
  • Rauschunterdrückung – stellt den Rauschunterdrückungsbetrag im Helligkeitselement des Bildes ein.
  • Farbrauschunterdrückung – stellt den Rauschunterdrückungsbetrag im Farbelement des Bildes ein.
  • Farbflecken unterdrücken – hiermit können Sie große Farbflecken beseitigen, die nach dem Entfernen von farbigem Rauschen verbleiben.

Effekte

Vignettierung

  • Stärke – hiermit können Sie die Stärke des Effekts festlegen.
  • Radius – hiermit stellen Sie ein, wie schnell das Bild von den Ecken nach innen heller/dunkler wird.

Anders als bei der Anti-Vignettierung wird die Vignettierung bei ZPS erst angewendet, nachdem ein Bild beschnitten wurde.

Körnung hinzufügen

Dies funktioniert wie „Körnungsfilter hinzufügen“ im Editor.

HDR

Die hier verfügbaren Steuerelemente sind identisch mit denen für die HDR-Funktion im Menü „Veröffentlichen“..